Auf den Spuren Adolph Kolpings

Brakel. Wer war Adolph Kolping? Was hat er vollbracht und welche Spuren hat er uns hinterlassen? Diese und weitere Fragen stellten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kolping-Berufsbildungswerkes und Kolping-Schulwerkes gemeinsam mit den Rehabilitanden, Schülern und Teilnehmern am Kolping-Gedenktag in ihrer Einrichtung. Im Rahmen verschiedener Programmpunkte recherchierten und hinterfragten die Beteiligten das Leben und Wirken Adolph Kolpings, ihres Gründervaters – mit vielfältigen Ergebnissen.

Seit dem Ende des Gedenktages sorgen sie für einen Blickfang in der Eingangshalle des Kolping-Berufsbildungswerkes: Die kreativ gestalteten Holzbäume mit den Ergebnissen verschiedener Arbeitsgruppen. Diese hatten sich nach einem gemeinsamen Frühstück und Wortgottesdienst in St. Michael zusammengefunden, um sich auf die Spuren von Adolph Kolping zu begeben. Die Bäume als Präsentationsmaterial sollen dabei als Sinnbild für festigende Wurzeln und was daraus erwachsen kann stehen. Denn Adolph Kolping ist Gründervater des heutigen, internationalen Kolpingwerkes und beeinflusst bis heute mit seinen Werten und Leitbildern die Arbeit der zahlreichen Kolping-Einrichtungen.

 Neben Bäumen, die mit Daten, Ereignissen oder Zitaten aus dem Leben des Priesters gestaltet worden sind, gab es auch sehr kreative Überlegungen zum Verständnis Adolph Kolpings. Wie beispielsweise den Schrottbaum aus dem Metallbereich, der – zusammengestellt aus Abfall – seinen Betrachter zum Nachdenken über Wert und Nutzen anregt. Auch die Schülerinnen und Schüler der Adolph Kolping Schule zeigten beim abschließenden Zusammenkommen mit einem kurzweiligen Theaterstück ihre Interpretation der Werte Adolph Kolpings.

Die Rehabilitanden, Schüler und Teilnehmer, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sie gefunden – die Spuren Adolph Kolpings. Ihnen zu folgen heißt, den eigenen Wert und den Wert seines Tuns zu erkennen und den Halt in der Gemeinschaft zu suchen.