Rundum qualifiziert in der Berufsausbildung

Brakel. Unbehelligt mit der Motorsäge Bäume und Büsche fällen – diese Zeiten sind schon lange vorbei. Heute ist es Pflicht, den ordnungsgemäßen Umgang und Gebrauch mit den motorisierten Sägen nachzuweisen. Besonders in entsprechenden Berufen wird die vorgeschriebene Sachkunde vorausgesetzt, um mit den Maschinen umgehen zu dürfen. Da lohnt es sich, bereits in der Ausbildung besonderen Wert auf den Erwerb der entsprechenden Berechtigungsscheine zu legen. So sieht das auch das Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel. Bereits seit 4 Jahren führt Forstwirtschaftsmeister Volker Guse (www.euroforst.de) aus Warstein regelmäßig einen zweitägigen Grundkurs Motorsäge für die Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbau und der Bautechnik des Berufsbildungswerkes durch. Inhaltlich umfasst der Kurs unter anderem theoretische Einheiten, wie zum Beispiel Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie praktische Anteile mit Schneideübungen und das Anwenden von Fälltechniken. Die Auszubildenden sind im Anschluss daran berechtigt, mit der Motorsäge umzugehen und sogar Bäume zu fällen. „Wir möchten unsere Auszubildenden bestmöglich auf die Ausübung ihres späteren Berufes vorbereiten und damit auch ihre  Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen“, so Anton Rasche, Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau des Berufsbildungswerkes.

Neben einem Motorsägenschein haben Auszubildende des Kolping-Berufsbildungswerkes je nach Ausbildungsberuf die Möglichkeit weitere Zusatzqualifikationen zu erwerben. Dazu gehören Gabelstaplerführerschein, spezielle Maschinenkurse oder Schweißkurse. Gut ausgebildet gelingt dann auch der Start als Fachkraft von morgen.