Arbeit-von-morgen-Gesetz beschlossen: BAG BBW fordert Nachbesserungen

Heute hat der Bundestag das Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der
Ausbildungsförderung beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, vor dem Hintergrund eines umfassenden, gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Strukturwandels neue gesetzliche Rahmenbedingungen für die Themen Bildung und Ausbildung zu schaffen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Bundes-arbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Tobias Schmidt: „Die digitale Transformation stellt die Arbeitsmarktpolitik vor immer neue Herausforderungen. Daher müssen jetzt neue Wege zur Gestaltung der Arbeitswelt gefunden werden. Das „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Denn gerade für die Zielgruppe der Geringqualifizierten und ArbeitnehmerInnen, die von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit bedroht sind, müssen mehr Teilhabechancen eröffnet werden. Der im Gesetz verankerte Rechtsanspruch auf Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung ist deswegen folgerichtig. Davon können auch junge Menschen ohne Schulabschluss künftig profitieren. Denn sie haben ein noch höheres Risiko, zu früh und zu lange in eine Spirale aus Armut und Langzeitarbeitslosigkeit zu geraten. Das gilt es zu durchbrechen und neue Perspektiven zu eröffnen.

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