Auf direktem Weg ins Berufsleben

Auch Mitarbeiter mit Förderbedarf sind eine Chance für Unternehmen

Jugendliche mit Förderbedarf sind genauso gute Arbeitnehmer wie andere Mitarbeiter - sie benötigen nur etwas mehr Unterstützung in der Anfangszeit.

Das beweist die Geschichte von Rita Unrau, die schnell und problemlos den Weg ins Berufsleben gefunden hat:
Die 21-jährige aus Brakel ist nach ihrer Ausbildung zur Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft, die sie im Kolping - Berufsbildungswerk Brakel absolvierte, seit August im Senioren-Park Carpe Diem in Bad Driburg als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft tätig.
Das Reha-Team der Agentur für Arbeit Paderborn unterstützte und förderte Rita Unrau im Rahmen ihrer Ausbildung.
Nadine Drilling, Reha Beraterin von Frau Unrau, weiß: „Die außerbetriebliche Ausbildung in einem Berufsbildungswerk ermöglicht eine engmaschige, individuelle und ganzheitliche Betreuung und Unterstützung des Auszubildenden. Dieses ist für viele junge Menschen mit individuellem Förderbedarf eine gute Starthilfe in das Berufsleben.“
Frau Unrau selber absolvierte ihre Ausbildung mit einem sehr hohen Maß an Engagement und Motivation, so dass sie ihre Ausbildung mit gutem Erfolg abschließen konnte. Im Anschluss absolvierte sie ein zweitägiges Praktikum im Senioren-Park Carpe Diem in Bad Driburg.
Dort war man so von ihr und ihrer Arbeitsweise überzeugt, so dass man sie direkt im August einstellte.

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Dietmar Mantel (Geschäftsführer KBBW Brakel, 1. v. l.), Nadine Drilling (Reha-Beraterin Agentur für Arbeit Paderborn, 3.v. l.), Ulrike Roxlau (Einrichtungsleiterin Carpe Diem, 4. v.l.), Rita Unrau (rechts)