Halbherziges "Budget für Ausbildung" wird keine spürbaren Effekte haben

Die Bundesregierung prüft derzeit die Einführung eines "Budget für Ausbildung". Damit sollen mehr Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt gebracht werden - ganz nach dem Vorbild des seit 01.01.2018 eingeführten "Budget für Arbeit". Dazu erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Tobias Schmitz:

"Ein ,Budget für Ausbildung' soll künftig für mehr junge Menschen mit Behinderungen den Zugang zur beruflichen Ausbildung verbessern. Betriebe sollen mit Prämien und Lohnkostenzuschüssen nach dem Vorbild des ,Budget für Arbeit' für die Beschäftigung und Qualifizierung von schwerbehinderten Menschen aufgeschlossen werden. Was gut gemeint ist, ist jedoch nach den jetzigen Planungsstand nicht gut gemacht.   Lesen Sie mehr... (Quelle: Pressemitteilung BAG BBW)